“Neapel sehen” Zusammenfassung

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In der von Kurt Martin verfassten Kurzgeschichte “Neapel sehen” geht es um die Beziehung eines Mannes zu seiner Arbeit in der letzten Zeit seines Lebens. Anfangs beschreibt er, wie sehr er seine Arbeit am Fließband in einer Fabrik und die Kommentare seiner Umstehenden dazu, er solle sich aufgrund einer entstehenden Arbeitskrankheit etwas zurücknehmen, hasst, denn er weiß, dass es dann weniger Geld bekäme und findet diese Rücksichtnahme verlogen. Doch als er dann wirklich schwerkrank wird, befiehlt er seiner Frau nach und nach, einen Zaun aus seinem Garten zu entfernen, der die Fabrik von seinem Blickfeld trennt. Erst als er die komplette Fabrik ein letztes Mal sieht, kann er friedlich sterben.

Eine weitere Zusammenfassung zur Kurzgeschichte von Kurz Martin Neapel sehen findet ihr u.a. in dieser Analyse zu “Neapel sehen”

Interpretation von “Der Geier” von Franz Kafka

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Analyse, Interpretation und Inhaltsangabe von Franz Kafkas “Der Geier”:

In der Erzählung von Franz Kafka “Der Geier” geht es um einen Mann und einen Geier, wobei dieser immer wieder auf die füße des Mannes einhackt. Nach einiger Zeit kommt ein Herr vorbei und möchte ihm nach einiger Zeit helfen.
Diese Parabel kann man in 3 Abschnitte gliedern. Im ersten wird beschrieben wie der Mann vom Geier belästigt wird und wie er sich fühlt. Im nächsten Abschnitt wird der Herr beschrieben und wie es zum Dialog kommt. Und im Letzten beschreib Kafka wie der Hauptdarsteller von dem schlauen Geier getötet wird, und selbst stribt.
Der Text gut verständlich und beinhaltet viele Haupsätze. Es wird in der Ich-Form erzählt und es kommt in der Mitte des Textes zum Dialog zwischen Herr und Mann.
Zum ersten Abschnitt lässt sich sagen, dass der Geier ohne ersichtlichen Grund auf die Füße des Mannes einhackt(Z.3: “Immer schlug er zu…und setzte dann die Arbeit fort.”). Doch der Hauptdarsteller gibt auch zwei Schachen zu verstehen, einmal das er nicht vor dem Geier fliehen kann bzw. will und das er völlich wehrlos gegen das Tier ist(Z.6:”Ich bin ja wehrlos,…”).
Im zweiten Abschnitt kommt es langsam zum Gespräch der beiden (Z.6-19) und der Herr schlägt vor dem Wehrlosen zu helfen und weiß eine Lösung(Z.12:”ein Schuß und der Geier ist erledigt.”). Der Mann nimmt das Angebot an und bittet ihn es zu versuchen(Z.17:”Bitte, veruchen Sie es für jeden Fall”). Doch muss der Herr erst sein Gewehr holen und lässt ihn fürs erste allein.
So ist der Mann im dritten Abschnitt allein auf sich gestellt und stirbt schließlich. Denn der Geier hatte alles mit angehört und vertanden was die Männer sagten(Z.21:”Jetzt sah ich das er alles verstanden hatte…”). So tötet der Geier den Menschen und stürtzt sich selber in den Tod(Z.26:”…überfließenden Blut unrettbar ertrank.”)
Ich gehe davon aus das Franz Kafka diese Erzählung im Jahre 1920 schrieb und somit zu dieser Zeit krank war. So könnte der Geier die Krankheit sein mit der er lebt, denn ein Geier symbolisiert für mich Aas, also totes Fleisch. So könnte der Mann Franz Kafka sein welcher dei Karnkheit akzeptiert hat und ihr nicht mehr zu entfliehen versucht. Außerdem währe der Herr dann der Arzt, welcher eine Lösung vorschlägt, doch diese zu spät kommt(Z.15:”…noch eine halbe Stunde warten?”). Und somit schrieb Kafka die Parbel , um sich vielleicht weniger Angst vor dem Tod zu machen, denn wenn man stirbt währe er dann von der Krankheit befreit(Z.24:”…fühlte ich befreit…”).
Dieser Text ist sehr gut verständlich und bringt vielleicht manchen Leuten zum Ausdruck, dass sie weniger Angst vor dem Tod haben sollten.

 

Eine weitere Interpratation zu “Der Geier” findet ihr hier: Der Geier Interpretation

 

Inhaltsangabe – Im Westen nichts Neues

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Inhaltsangabe “Im Westen nichts Neues” von Erich Maria Remarque.

Der Erzähler, Paul Bäumer und seine Kompanie freuen sich über die doppelte Menge an Essen und Zigaretten, da nur 80 von 150 Mann von der Front zurückgekommen sind. Er erzählt, wie sein alter Lehrer Kantorek, ihn und seine Mitschüler dazu bewegt hat, sich bei der Armee zu melden. Er hat sich damals mit Begeisterung gemeldet, aber heute weiß er, dass die Beschreibung Kantoreks nichts mit der Realität zu tun hat.
Einer seiner Klassenkameraden wurde durch einen Beinschuss schwer verletzt und liegt im Lazarett. Paul Bäumer und die anderen gehen ihn besuchen. Ihm wurde das Bein amputiert ohne dass er dies weiß. Er stirbt noch an diesem Tag und Müller, auch ein Klassenkamerad, bekommt seine Stiefel.
Paul trauert um seinen verstorbenen Freund und macht sich Gedanken darüber, wie ihn das harte Kasernenleben auf den Krieg vorbereitet hat. Er erinnert sich daran, wie ihn sein Vorgesetzter Himmelstoß während der Grundausbildung misshandelt hat und denkt darüber nach, wie sein Leben nach dem Krieg aussehen könnte.
Katczinsky (genannt Kat), ein älterer und erfahrender Soldat, ist eine wichtige Person für die jüngeren Soldaten, vor allem Paul bewundert ihn sehr. Sie diskutieren darüber, dass aus der Ausbildung zur Disziplin keine Tyrannisierung werden darf.
Junge Rekruten füllen Pauls Kompanie auf, und sie müssen wieder an die Front. Die Kompanie wird bei einem Friedhof von einem Angriff mit Giftgas überrascht und mehrere Soldaten sterben.
Zurück von der Front, überlegen Paul und seine Freunde, was sie nach Kriegsende unternehmen wollen. Sie werden unterbrochen von Himmelstoß, ihrem verhassten Ausbilder, der jetzt ebenfalls an die Front versetzt wurde. Es gibt einen kleinen Streit zwischen ihm und Tjaden. Himmelstoß droht Tjaden zu melden und dieser erhält 3 Tage Mittelarrest. Später fangen Paul und Kat eine Gans und machen einen Gänsebraten, den sie mit ihren Freunden teilen.
Wieder geht es an die Front. Drei Tage lang muss die Kompanie unter starkem Artilleriefeuer im Graben warten. Wenig Essen, Ratten, und psychische Ausraster einiger Männer setzen den Soldaten hart zu. Dann endlich kann man gegen die Franzosen stürmen. Am nächsten Tag erfolgt noch ein feindlicher Angriff, der viele Opfer mit sich bringt,  darunter Pauls Freund Haie Westhus. Von 150 Mann kehren nur 32 ins Lager zurück.
Nach dem Fronteinsatz wollen die Soldaten Entspannung und Ablenkung. Paul und seine Freunde lernen 3 Französinnen kennen, die sie nachts heimlich besuchen und ihnen Essen bringen. Paul bekommt 2 Wochen Urlaub und besucht seine kranke Mutter. Es gelingt ihm nicht sich in seiner Heimat wohl zu fühlen, da hier ein ganz anderes Bild von der Front herrscht. Der Alltag ist ihm durch die Kriegserlebnisse fremd geworden und er möchte wieder weg. Sein alter Lehrer Kantorek wird eingezogen und muss nun selbst zur Front. Bevor Paul wieder fährt berichtet er Kemmerichs Mutter vom Tod ihres Sohnes.
Nach dem Urlaub wird Paul für einige Wochen in die „Senne“ geschickt, wo er russische Gefangene bewacht. Diese führen ein grausames Leben unter sehr schlechten Lebensumständen. Am Ende seines Aufenthalts bekommt er von seiner Mutter etwas Essen mit.
Paul fährt zurück zu seiner Kompanie. Nach einer kurzen Diskussion über den Sinn und die Ursachen des Krieges müssen sie wieder an die Front. Sie werden von einem gegnerischen Angriff überrascht. Paul versteckt sich in einen Trichter und stellt sich tot. Als ein Franzose ebenfalls in diesen Trichter springt, tötet Paul ihn ausTodesangst. Er sticht ihm seinen Dolch in den Hals. Er bekommt danach tiefe Schuldgefühle und verspricht dem sterbenden sich um seine Familie zu kümmern. Da das Feuer nicht aufhört muss Paul einen ganzen Tag neben dem Toten warten, bis er dann endlich zurück in den deutschen Graben kriechen kann. Als er seinen Freunden traumatisiert von seinem Erlebnis erzählt, versuchen Albert und Kat ihn zu beruhigen.
Die Soldaten bewachen ein verlassenes Dorf und lassen es sich gut gehen. Doch dann werden Paul und Albert bei einem gegnerischen Angriff verwundet und kommen ins Lazarett und dann in ein Hospital. Nach ein paar Wochen erhält Paul Erholungsurlaub und muss sich von Albert verabschieden.
Paul erlebt viele weitere Fronteinsätze. Seine Freunde Berger, Müller, Leer und  Kompanieführer Bertnick sterben. Schließlich wird auch Katczinsky tödlich getroffen und stirbt Paul unter den Fingern weg. Dieser kann die Grausamkeit des Krieges nicht mehr ertragen. Das Verlangen nach Frieden wächst immer mehr.
Alle seine Freunde sind gestorben. Er kennt niemanden lange genug um sich mit ihm anzufreunden, und das Leben scheint keinen Sinn mehr zu machen. Paul stumpft ab und an einem ruhigen Tag stirbt er.  Dieser Tag war so ruhig, dass man sich beim Bericht auf einen Satz beschränkte: Im Westen nichts Neues.

Beachtet auch weitere Hausaufgaben zu dem Roman “Im Westen nichts Neues” von Erich Maria Remarque.

Inhaltsangabe, Zusammenfassung:

Interpretation, Analyse:

Sonstiges:

Inhaltsangabe „Der Vorleser“

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Die folgende Hausaufgabe stellt eine Inhaltsangabe von Berhnard Schlinks “Der Vorleser” dar.

Der Roman „Der Vorleser“ wurde im Jahre 1995 von Bernhard Schlink verfasst und beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen zwei unterschiedlichen Menschen und deren Auswirkungen auf das gesamte Leben des Protagonisten Michael.

Im Alter von fünfzehn Jahren lernt der Schüler Michael Berg aufgrund einer Krankheit die 36jährige Straßenbahnschaffnerin Hanna Schmitz kennen. Die beiden begegnen sich zum ersten Mal auf der Straße, als sich Michael wegen seiner Gelbsucht übergeben muss. Hanna findet ihn und bringt ihn sicher nach Hause.
In der folgenden Woche möchte sich Michael bei Hanna für ihre Hilfe bedanken und besucht sie bei ihr zu Hause. Dort beobachtet er Hanna beim Umziehen und ist sofort von ihr fasziniert. Schließlich beginnen die beiden ungleichen Menschen eine Affäre, in der Hanna wegen ihres Alters und der Schüchternheit Michaels den dominanten Part übernimmt. Jeden Tag besucht Michael nach der Schule seine Geliebte Hanna. Zwischen den beiden entwickelt sich im Laufe der Zeit ein Ritual: „Vorlesen, duschen, lieben und noch ein bißchen beieinanderliegen – das wurde das Ritual (ihrer) Treffen.“

Als das neue Schuljahr beginnt, entfernt sich Michael von Hanna, da ihm die Freundschaft zu seinen Schulkameraden wichtiger erscheint als seine Beziehung zu Hanna. Auch sie verändert sich, wird launisch und hilflos. Dadurch leidet das Verhältnis zwischen den beiden.

An einem Nachmittag begegnen sich die beiden zufällig im Schwimmbad, in dem Michael den Tag mit seinen Freunden verbringt. Beide bekennen sich nicht öffentlich zu ihrer Beziehung, sondern schauen sich nur an, als ob sie sich nicht kennen würden. Daraufhin verlässt Hanna ohne Michaels Wissen die Stadt.
Jahre später begegnen sich die beiden schließlich im Gerichtssaal wieder. Michael ist Jura- Student und nimmt an einem KZ-Seminar teil, während Hanna und vier weitere Frauen des Mordes angeklagt werden. Zur Zeit des NS-Regimes waren sie Aufseherinnen in einem Frauen-KZ und verantwortlich für deren Tod in einer brennenden Kirche. Im weiteren Verlauf des Prozesses, bei dem Michael jedes Mal anwesend ist, wird bekannt, dass Hanna sich des Öfteren junge inhaftierte Mädchen ausgesucht hat, die ihr täglich etwas vorlesen mussten. Dadurch realisiert Michael, dass Hanna Analphabetin ist und diese Tatsache aus Scham nicht öffentlich zugeben will. Aus diesem Grund wird sie als einzige der Frauen für weitere Taten, die sie nicht begangen hat, lebenslänglich verurteilt.

Während ihres Gefängnisaufenthaltes beginnt Michael, Bücher auf Kassetten zu sprechen und sie dann zu Hanna ins Gefängnis zu schicken. Im Laufe der Jahre lernt Hanna mithilfe der Kassetten lesen und schreiben. Sie schreibt Briefe an Michael, die dieser allerdings nicht beantwortet.
Kurz vor ihrer Entlassung wird Michael von der Gefängnisleiterin gebeten, Hanna zu besuchen. Widerwillig stattet Michael ihr einen Besuch ab und erfährt, dass sie in naher Zukunft aus dem Gefängnis entlassen wird. Daraufhin bereitet er alles für ihr neues Leben vor, doch schließlich erhängt sich Hanna am Tag ihrer Entlassung.

Von der Gefängnisleiterin erfährt Michael, dass sie sich zu Beginn ihrer Haftstrafe in ein Kloster zurückgezogen habe, um dort völlig alleine zu leben. Als sie nach einigen Jahren lesen und schreiben konnte, habe sie sich mit Literatur über die NS-Zeit und deren Verbrechen befasst. Außerdem sei es ihr letzter Wunsch, dass ihre Ersparnisse an die jüdischen Opfer gespendet werden.
Diesem Wunsch kommt Michael nach, indem er nach New York reist und dort das Geld der Jüdin überreicht, die mit ihrer Tochter ein Buch über den Tod der Frauen in der Kirche geschrieben hat. Sie vergibt Hanna ihre Tat nicht und möchte das auch das Geld nicht behalten, sodass es einer jüdischen Stiftung übertragen wird.

Weitere Webtipps:
Eine weitere Zusammenfassung von “Der Vorlser” ist hier zu finden: Der Vorleser Zusammenfassung

Eine passende Interpetation, welche ebenfalls eine Inhaltsangabe enthält,  ist hier zu finden Der Vorlser Interpretation

Gedichtinterpretation schreiben

Author: admin  //  Category: Deutsch, Interpretation

Die Gedichtinterpretation ist fester Bestandteil der schulischen Oberstufe. Studierende der sprachlichen Fächer werden ihr ebenfalls häufig begegnen. Wenn man sie nicht jeden Tag anfertigen muss, kann sie eine echte Herausforderung sein und man hangelt sich gerne an einer Anleitung entlang, sodass man keinen Schritt vergisst und alle Elemente berücksichtigt, die das Gedicht ausmachen. Eine stichpunktartige Kurzform der Anleitung, welche das Vorgehen beim Schreiben einer Gedichtsinterpretation genau beschreibt, ist am Ende dieser Erklärung eingefügt.

Lesen und verstehen
Der erste Schritt besteht darin, das Gedicht zu lesen und seine Grundaussage zu verstehen. Man muss dazu zwischen den Zeilen lesen und vielleicht Wörter oder Wendungen nachschlagen, die Entstehung des Gedichts nachvollziehen oder sie in einen anderen Zusammenhang setzen. Wichtig fürs Verständnis sind auch die Stilmittel, weshalb man in diesem Schritt diejenigen herausschreiben sollte, die zur Interpretation beitragen.

Formalitäten klären
Muss man eine Interpretation schreiben, klärt man zunächst ab, worum es sich handelt. Das bedeutet, dass man einen Einleitungssatz benötigt, der den Inhalt kurz und knapp wiedergibt, aber auch eine Analyse der Gedichtform. Die Gedichtanalyse stützt sich auf diese, weshalb man am besten damit beginnt und knapp, aber vollständig abklärt, in welcher Form das Gedicht vorliegt. Strophenzahl, Verse oder Reimschemata werden in diesem Schritt berücksichtigt.

Systematisch deuten
Eine Interpretation schreiben ist nicht immer einfach. Deshalb erstellt man sich am besten vorher selbst eine Anleitung, an die man sich hält. Wenn Einleitung und Form abgehandelt sind, geht es um die Deutung, bei der man systematisch vorgehen sollte. Es empfiehlt sich, die Gedichtinterpretation nach Möglichkeit von Anfang bis Ende durchzuführen, da man so nicht den Überblick verliert. Parallelen kann man dann ziehen, wenn man die entsprechenden Stellen erreicht hat, doch je linearer man vorgeht, desto einfacher wird es, den roten Faden zu wahren.

Fakten und Interpretationen
Zunächst müssen zu jeder These die Fakten dargelegt werden, d.h. jede These muss gut begründet sein. Dies geschieht mit einem direkten oder indirekten Zitat (Zeilennummerangabe nicht vergessen!). Ob man nun ein Stilmittel beschreibt oder eine Deutung einleiten möchte, die beste Möglichkeit ist ein Zitat aus dem Gedicht. Sobald es genannt wurde, kann man zur eigentlichen Interpretation schreiten oder gegebenenfalls weitere Zitate nutzen, um die eigene Auffassung zu untermauern. Bevor man die endgültige Fassung niederschreibt, sollte man die These überprüfen und hinterfragen, ob sie stimmig ist. Wenn sie logisch und einleuchtend klingt, überprüft man die Belege und Zitate daraufhin, wie aussagekräftig sie sind und ob sie noch Lücken lassen. Thesen müssen rundum abgesichert sein.

Der Schlussteil
Ist die Gedichtanalyse abgeschlossen, braucht der Aufsatz noch einen aussagekräftigen Schluss. Dieser darf ruhig länger sein als die Einleitung. Er soll nochmals wiedergeben, worum es thematisch gehtund die Überlegungen abschließen. Er kann daher als Fazit gedacht sein und auf die Einleitung zurückkommen. Man kann aber auch eine eigene Meinung einbringen oder eine Prognose darüber fällen, wie sich der dargestellte Sachverhalt aus dem Gedicht in der Zukunft auswirken könnte. In jedem Fall sollte man sich auf die Erkenntnisse der Gedichtanalyse stützen und nichts Neues hinzufügen, da man diese Thesen ebenfalls erst wieder belegen müsste. Der Schluss bildet den Abschluss und darf höchstens eine eigene Meinung enthalten, wenn in ihm noch weitergedacht werden soll.

Kurzanleitung

Aufbau:

- Einleitung.
kann unterschiedliche Aspekte beinhalten: Dichter, Epoche, Thema des Gedichts, aktueller Anlass oder Zitat zum Thema des Gedichtes

- Inhaltsangabe.

- Analyse und Interpretation
Beantwortet und analysiert folgende Fragen und deutet dabei immer gleich im Anschluss die Ergebnisse
Beachtet hierzu unsere Hilfe zur Gedichtinterpretation
Reihenfolge dieser zu beantwortenden Fragen muss nicht eingehalten werden.

  • Wie ist der Aufbau des Gedichts?
  • Aus welcher Zeit bzw. Epoche stammt das Gedicht? GIbt es epochenspezifische Motive?
  • Welche Reimart herrscht vor kommen vor?
  • Welches Metrum hat das Gedicht?
  • Hat das Gedicht eine bestimmte Klangfarbe?
  • Wer ist das lyrische Ich?
  • Wie ist die Wirkung des Gedichts?
  • Ist die Sprache eher schlicht, ausgeschmückt oder kompliziert?
  • Wer ist der Autor und ist seine typische “Handschrift” zu erkennen? Bezug auf Lebenslauf des Autors?

- Schluss.

 

 

 

Hilfe zur Gedichtsinterpetation (Stilmittel, Reimformen, Metrum, Gedichtsform, etc.)

Author: admin  //  Category: Deutsch, Interpretation

Jeder Schüler der gymnasialen Oberstufe kommt mal in die Verlegenheit, für das Fach Deutsch eine Gedichtnterpretation schreiben zu müssen. Hier geben wir entsprechende Hilfe bei der Erstellung einer Gedichtinterpretation, wie Stilmittel, Gedichtformen, Metrum, Reimformen.

Stilmittel:

- Alliteration: z.B. dirty dancer (in einem Vers)
- Anapher:    Die Blume…
Die Blume…
(verschiedene Verse)
- Antithese: Gegenüberstellung (Weisheit und Torheit, Laster und Tugend)
- Asyndeton: unverbundenes Nebeneinander (Kinder jammern, Mütter irren)
- Chiasmus: Überkreuzstellung (Kunst ist lang, kurz ist leben)
- Chiffre: nicht eindeutig zu enträtselndes Bild, das durch Zusammenhang deutlich wird (habe blaues Klavier, und kenne doch keine Note)
- Ellipse: Wort (Prädikat) fehlt
- Euphemismus: Beschönigung
- Hyperbel: Übertreibung
- Inversion: Umstellung Wörter (zur Hervorhebung)
- Litotes: Hervorhebung durch Untertreibung, Verneineinung des Gegenteils drückt positives aus (Das ist nicht übel)
- Metapher: bildhafter, im übertragenen Sinne gebrauchter Ausdruck (Flussbett, Fuß des Berges)
- Metonymie: Namensvertauschung (Autor statt Werk)
- Neologismus: Neuschöpfung eines Wortes
- Onomatopoesie: Klangmalerei
- Personifikation: lebloser, abstrakter Begriff wird lebendig gemacht
- Symbol (Taube- Freiheit)
- Synästhesie: Verbindung unterschiedlicher Sinneswahrnehmungen
- Vergleich: so- wie

Verhältnis von Vers und Satz

- Zeilenstil: Satzende und Versende stimmen überein, der Vers schließt mit einer Pause
- Enjambement: Zeilensprung: überspringt das Versende und setzt sich im folgenden Vers fort–> keine Pause am Versende
- Hakenstil: Folge von Enjambements: durch übergreifende Satzbögen Verse verhakt

Reim

- Endreim:
-> Paarreim: aa
-> Kreuzreim: abab
-> umarmender Reim: abba
-> Schweifreim: aabccb
-> dreifache Reimreihe: abcabc
-> Haufenreim: aaa
- Binnenreim: zwei oder mehrere Wörter in einem Vers reimen sich
- Anfangsreim: erste Wörter zweier Verse reimen sich
- Schlagreim: zwei unmittelbar aufeinander folgende Wörter reimen sich
- Assonanz: unreiner Reim-> nur Vokale, aber nicht Konsonanten stimmen überein (sagen- Raben)
- Stabreim= Alliteration

Versmaß/ Metrum

- Jambus: steigend xX (Gedicht)
- Trochäus: fallend Xx (Dichter)
- Anapäst: steigend xxX
- Daktylus: fallend Xxx
Strophenformen

- Distichon: zwei Verse
-> daktylischer Vers mit 6 Versfüßen (Hexameter)
-> daktylischer Vers mit 5 Versfüßern (Pentameter)
- einfache Liedstrophe: vierzeilige Strophe
-> alternierender Metrum (regelm. Wechsel von x und X)
-> Reimbindung von mind. 2 Versen (abac…)
- Sestine: 6- zeilige Strophe
-> regelmäßiges Reimschema (aabbcc, ababcc)
- Verspaarkette:
- Folge von Verspaaren
- Verbunden durch Paarreim (aa)

Gedichtformen:

- Ode:
- reimlos
- lange Gedichtform
- strophisch
- evtl fester Metrum
- hoher, pathetischer Sprachstil
-> passend zur Würde und Größe der behandelten Themen
- Ballade:
- Tendenz zu festem Metrum
- längere Gedichtform
- erzählender Charakter
- strophisch
- regelmäßig gegliedert
- Reim
- Hymne:
- feierlicher Preis- und Lobgesang
- verwand mit Ode
- keine formalen Regelmäßigkeit (Strophenbau, Rhythmen, Reim)
- Ausdruck hoher Begeisterung
-Sonett:
- formale Zäsur (Einschnitt) zwischen Quartetten und Terzetten korrespondiert mit inhaltlichem Kontrast
- Quartetten (2 4- zeilige Strophen)- abba/abba
- Terzetten (2 3- zeilige Strophen)- cdc/dcd, cde/ cde, ccd/eed

Phrasen für eine Gedichtanalyse:

- Das Gedicht “xy”, welches von xy im Jahr xy verfasst wurde, hinterlässt beim ersten Lesen das Gefühl von…
- Beim Lesen des Gedichts entsteht bei mir der Eindruck, dass…
- … wird deutlich durch ausdrucksstarke Adjektive
- syntaktische Regelmäßigkeit
- Das Metrum entspricht dem Inhalt insofern, dass der leichte Rhythmus zum (verträumten uns sehnsüchtigen) Verhalten des Erzählers passt
- Atmosphäre im Gedicht erscheint…
- gefühlsbedingter Ausruf: Evokation
- Sattzzeichenänderung?
- Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ballade … widerspiegelt
- Mir gefällt das Gedicht gut, weil…

Für eine ausfühliche Beschreibung, wie man eine Gedichtanalyse verfasst besucht auch:

Gedichte interpretieren – Eine Anleitung, wie man Gedichte interpretiert

Interpretation der Ringparabel – Nathan der Weise

Author: admin  //  Category: Deutsch, Interpretation, Nathan der Weise

 

Die Ringparabel ist ein wichtiger Teil des von Gotthold Ephraim Lessings verfasstem Stück „ Nathan der Weise“.In ihr lässt der Sultan Saladin den Juden  Nathan zu sich holen und fragt diesen, welche der drei monotheistischen Religionen er für die wahre halte. Nathan bemerkt sofort, dass er nun in einer Zwickmühle steckt.Wählt er seine Religion, das Judentum aus, stellt er sich damit offenkundig gegen den muslimischen Herrscher. Versucht er dies mit der Erwählung des Islam zu verhindern, verleugnet er seine eigene Abstammung.
Nathan entschließt sich zu einer List, um die drohende Gefahr abzuwenden und erzählt Saladin ein Gleichnis.In diesem geht es um einen Ring, der angeblich die magische Kraft besitzt, seinen Träger „ vor Gott und Menschen angenehm zu machen“ (Vers 1916 f.). Dieses Schmuckstück  wurde über viele Generationen hinweg vom Vater an den Sohn vererbt, welchen er am meisten liebte.Doch einer der Väter hat sich nun in einem Dilemma befunden: Er hat alle drei Söhne gleich geliebt, deshalb ließ er zwei Duplikate anfertigen und überreichte jedem Sohn einen Ring, mit der Versicherung, dieser sei der Echte.
Die drei Söhne gehen nach dem Tod ihres Vaters vor Gericht, um endlich Gewissheit zu erhalten. Jedoch sieht sich der anwesende Richter außerstande, den wahren Ring zu ermitteln. Schließlich meint er, dieser sei womöglich verloren gegangen, da sich bei keinem der Drei dessen Kräfte zeigen. Am Ende rät er ihnen, sich einfach so zu verhalten, als ob jeder den Wahren hätte und so dessen Wirkung herbeizuführen.

Die in der Parabel vorkommenden Personen kann man als Symbole sehen: Der Vater für den gütigen Gott, die drei Ringe für die drei monotheistischen Religionen, die drei Söhne für deren Gläubigen und der Richter für Nathan selbst. Eine Deutungsmöglichkeit wäre demnach, dass Gott allumfassende Liebe zu Menschen aller Konfessionen  gleichermaßen pflegt, da alle existierenden  Religionen  und alle Menschen sein Werk  seien. Allerdings ist es auch sehr wahrscheinlich, dass der von Nathan zuallererst genannte Mann, der erste Ringbesitzer („Vor grauen Jahren lebt´ ein Mann im Osten, /Der einen Ring von unschätzbarem Wert´/Aus lieber Hand besaß.) ( Vers 1911 ff.) Gott darstellt. Der Grund hierfür ist, dass Gott selbst  den Ring andernfalls von seinem Vater erhalten erhalten hätte müssen, was in der Vorstellung dieser Religionen unmöglich erscheint.Am Ende der Parabel spricht Nathan von einem anderen Richter, vor den der erste die Kinder und Kindeskinder der drei Brüder laden wird: “So lad ich über tausend tausend Jahre / sie wiederum vor diesen Stuhl. Da wird / ein weisrer Mann auf diesem Stuhle sitzen / als ich; und sprechen. (…)”  ( Vers 2050 f.)Diese tausend mal tausend, also eine Million Jahre, verweisen auf einen endzeitlichen Richter. Am Tag des Jüngsten Gerichts selbst wird Gott ein Urteil über sie fällen. So steht Gott als Vater und als Richter am Anfang und am Ende der Parabel, nach jüdisch-christlicher Auffassung. Die Frage, woher er selbst den “echten” Ring hat, ist dann ebenfalls überflüssig.. Gott überwindet die Zeit selbst, er hat ihn sozusagen schon vor dem Tage der Schöpfung.
Ohne die Richterszene würde der Ringparabel die Pointe und auch die Moral der Geschichte fehlen. Sie ist ein Kernstück, oder besser gesagt das Kernstück des gesamten Werkes. Wäre sie nicht vorhanden, würde der Leser annehmen, es gäbe nicht einmal einen Konflikt zwischen den drei Brüdern, ein völlig anderer Sinn entstünde. Der zuvor genannte Konflikt zieht sich wie ein roter Faden durch das Drama, beispielsweise im Falle Dajas, welche ihrem Arbeitgeber Nathan vorwirft, die ursprünlich christliche Recha wie ein jüdisches Kind erzogen zu haben. Erst gegen Ende gelingt es, diese Grenzen zu überwinden.

Man kann auch eine andere Lehre daraus ziehen: Die Menschen sollen endlich dieses Konkurrenzdenken aufgeben, dass nun auch Einzug in die Welt des Spirituellen gehalten hat. Der Glaube, es gäbe nur eine, „ vollkommene“ Religion, führt zu Fanatismus, Fundamentalismus und Ausgrenzung. Außerdem sollten Menschen nicht ihre Eltern für eventuellen vererbten „ Irrglauben“ verantwortlich machen. Der  Glaube ist eine höchst subjektive Angelegenheit. Da das Maß der Echtheit des ersten Ringes darin zu sehen ist, dass er “beliebt macht vor Gott und Menschen”, wäre jeder Ring echt, der dies erfüllt; jeder unecht, der dies nicht erfüllt. Keiner der Brüder aber zeigt zu diesem Zeitpunkt auch nur den Ansatz eines Verhaltens oder einer Einstellung, die dieser Bezeichnung gerecht wird. Ein Maßstab für die „ Qualität“ einer Religion seien  danach  nicht die exakte Auslegung der Glaubenssätze, sondern vielmehr die von ihren Anhängern gelebte Liebe und Güte.
Die Frage nach der Echtheit eines Ringes ist also im Prinzip unbedeutend, da ein solcher überhaupt nicht existiert. Es wird ihn immer erst dann geben, wenn der Mensch, von dem der Begriff Religion ja erst erschaffen wurde, ihn zu einem macht.Mit seiner Antwort weist also Nathan Saladins Frage nach der „einzig wahren Religion“ zurück.

Das Gleichnis  welches Nathan dem Sultan Saladin erzählt, soll seine Frage  auf eine indirekte Weise beantworten und  zugleich zurückweisen, da nach Nathan  jeder Mensch seine eigene, subjektive Antwort auf diese große Frage finden müsse, ohne die Richtigkeit anderer Weltanschauungen in Frage zu stellen.

Weitere Interpretationen und Analysen sind unter anderem hier zu finden:

Nathan der Weise Interpretation – Eine weitere Interpretation

Nathan der Weise Schlussszene – Es wird die Schlussszene analysiert und interpretiert

 

 

 

Epochenüberblick “Klassik” (1986 bis 1805)

Author: admin  //  Category: Deutsch, Epochen

Ein Überblick über die deutsche Klassik (1986 bis 1805)

von: Janina Broschk

 

Epoche der Klassik = Phase, in welcher viele, mit ähnlichen Merkmalen ausgeprägte bedeutende Werke erschienen sind

  • relativ spät und sehr kurz im Vergleich mit anderen Ländern
  • nur 2 bedeutende Autoren (Goethe und Schiller)
  • Maß, Gesetz, – und Formstrenge
  • Neuorientierung auf Vernunft, Selbstzucht und sittliche Läuterung (Katharsis)
  • Ziel: allseits gebildete, humane und fähige Person im Dienste der Gesellschaft
  • das wahrhaft Schönen ( Harmonie zwischen sinnlichem und vernünftigem) formen
  • Mensch wird durch Anschauung veredelt zum Wahren und Guten
  • Individuum verleiht ‚Kunstwerk erst durch persönliche Erfahrungen das Leben
  • Vorbilder in Antike
  • Abwendung von der Wirklichkeit hin zur Utopie des Wahren, Guten und Schönen, um vom Krieg in der französischen Revolution abzulenken

Weitere Informationen zur Klassik sind auch hier zu finden:

Weimarer Klassik

 

 

Epochenüberblick „Romantik“ (1795-1840)

Author: admin  //  Category: Deutsch, Epochen

Ein Epochenüberblick über die Romantik (1795-1840)

von: Janina Broschk

 

  • Mentalitätswandel weg vom Vernunftglauben hin zum Gefühl als wichtigste menschliche Fähigkeit
    -Intensivierung des Lebens durch Poetisierung bzw. Romantisierung der Welt
    -> Wandel des Alltags ins Wunderbare und Mystische
  • ausgelöst durch Wiedereinsetzen absolutistischer Herrschaften und einhergehender Zerstörung der Hoffnung auf Umgestaltung der Verhältnisse
  •  zudem Abwendung vom Mensch als rein ökonomischem Nutzen
  • Ziel: Selbstverwirklichung des Individuums außerhalb bzw. gegen die bürgerliche Gesellschaft
  • Dichter keine Lebensratgeber mehr, sondern Einsame Wesen, welche nach idyllisch verklärter Natur, sowie einfachem Leben in heiler idealisierter Welt streben
  • Sehnsucht als zentrales Gefühl
    -> keinen rationalen Auslöser, Erfüllung nicht möglich -> kein Ziel, sonder immerwährend
  • viel lyrisches Sprechen, Märchen und fantastische Erzählungen
  • Beschäftigung mit Mittelalter , deutscher Sprache (Germanistik)

Für eine ausführlichere Übersicht über die Epoche Romantik könnt ihr auch folgende Seite benutzen:

Epoche Romantik

Charaktere in “Die Welle”

Author: admin  //  Category: Allgemein, Charakterisierung, Deutsch, Die Welle

Laurie Saunders:

Laurie Saunders ist ein kluges, ehrgeiziges und nettes Mädchen. Sie hat hellbraunes Haar und ist sehr hübsch. Laurie ist die Chefredakteurin der Schülerzeitung und sie ist mit David Collins zusammen.
Als die Welle beginnt, ist sie zu erst begeistert, merkt jedoch relativ schnell, dass etwas damit nicht stimmt. Sie weigert sich, den Wellegruß zu machen und verfasst einen Artikel, der die negativen Seiten der Welle darstellt, weshalb sie von ihren Freunden verstoßen wird und David mit ihr Schluss macht.
Nach einem Streit mit David, bei dem die beiden sich wieder versöhnen, gehen sie zu ihrem Lehrer, Ben Ross und bitten ihn gemeinsam, das Experiment zu beenden.
Am Ende findet Laurie, dass sie bei dem Experiment etwas gelernt haben.

David Collins:

David ist der Freund von Laurie und Mitglied im Footballteam der Schule. Er ist begeistert von der Welle, bzw. von dem Gefühl, das er dadurch bekommt. Er versucht diese Energie auf sein Footballteam zu übertragen.
Als Laurie anfängt, an der Welle zu zweifeln, trennt er sich von ihr. Als er wegen ihrem Bericht mit ihr reden will, streiten sie sich und er schubst sie zu Boden. David ist von sich selber geschockt und bemerkt, wie sehr die Welle ihn verändert hat. Nun versucht er, zusammen mit Laurie, Mr. Ross zu überreden, die Welle zu stoppen.

Robert Billings

Am Anfang ist Robert der Außenseiter der Klasse und wird von den Mitgliedern des Footballteams immer gemobbt. Im Unterricht beteiligt er sich nicht und ist sehr still. Als Mr. Ross mit dem aufrechten Sitzen anfängt, ist er sofort bei der Sache und einer der Besten.
Durch die Macht der Gemeinschaft, die durch die Welle kommt, wird er aufgenommen und nett behandelt. Die anderen Schüler reden mit ihm und hängen mit ihm ab.
Als Mr. Ross das Experiment beenden will, ist Robert entsetzt.

Amy Smith:

Amy ist die beste Freundin von Laurie. Als die Welle losgeht, ist sie wie alle anderen davon begeistert und wird mitgerissen und selbst als Laurie gegen die Welle ist, streitet sie sich mit ihr und geht ihr von da an aus dem Weg.

Brian Ammon:

Brian ist Mitglied des Footballteams und ein Freund von David.
Auch er wird von der Welle mitgezogen und droht Laurie sogar, sie bei Mr Ross zu verpetzen.

Ben Ross:

Ben Ross ist der Lehrer, der die Welle, aufgrund einiger Fragen und Behauptungen zum Thema Faschismus, zum Leben erweckt.
Ihn fasziniert, wie die Schüler plötzlich „aufwachen“, sich aktiv am Unterricht beteiligen und sogar Schüler, wie Robert, die immer Außenseiter waren, in die Organisation aufnehmen und freundlich zu ihnen sind. Irgendwann merkt er jedoch, dass etwas mit der Welle nicht stimmt. Ihm wird klar, dass er „der Führer“ der Schüler ist und sie alles machen würden, was er ihnen sagt.
Er beschließt das Experiment zu beenden, indem er sie in eine Situation bringt, die sie schockt. Er zeigt ihnen ein Bild von Hitler und von den Nazis und macht ihnen klar, dass Faschismus auch heutzutage noch möglich ist.

Christy Ross:

Christy ist Bens Frau. Sie unterstützt ihn eigentlich bei allen seinen Projekten, aber bei der Welle macht sie sich Sorgen um ihn und die Schüler und drängt ihn, die Welle zu beenden.